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Normalsüßer Zuckermais

Zuckermais unterscheidet sich vom Feldmais genetisch zunächst nur dadurch, dass nur ein für den Reservestoffwechsel verantwortliches Gen in abgewandelter (hier rezessiver) Form vorliegt.
Bei der Reservestoffeinlagerung in das Nährgewebe entstehen zunächst Zucker, die im weiteren in die Reserveform Stärke umgewandelt werden. Das Zuckermais-Gen (su1 aus dem Englischen für „sugary“) verlangsamt diesen Prozess, d.h. Zucker wird weiter produziert, reichert sich an durch die relativ verlangsamte Umwandlung in Stärke, und das milchreife Korn schmeckt deutlich süß.
Das im Feldmais „korrekt“ vorliegende Gen unterdrückt bei Bestäubung von Zuckermais diese Eigenschaft auch dann völlig, wenn wie vorstehend erklärt, das „Zucker-Gen su1“ doppelt vorliegt. Die Genetiker sprechen hier von einem dominanten Erbgang.