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Das niedrige TKG des Zwiebelsaatgutes, die vergleichsweise niedrige Saatmenge/ha und der hohe Anspruch an einen gleichmäßigen Bestand erfordern den Einsatz von hochwertigen, modernen Präzisionssämaschinen.

Neben „Selbstverständlichkeiten“ wie schonende Saatgutbehandlung, Ablagegenauigkeit, Zuverlässigkeit etc. muss hier besonderes Gewicht auf eine gleichmäßige Tiefenführung (vgl. Unkrautbekämpfung) gelegt werden.

Grundsätzlich hat sich der Anbau in Beetbauweise heute durchgesetzt, wobei sich die Beetbreite jeweils nach der vorhandenen maschinellen Arbeitskette richtet. Wichtig ist ein möglichst gleichmäßig einzuhaltender Reihenabstand, bzw. die entsprechende Bestandesdichte/m².

Gegen eine „optimale“ Standraumausnutzung durch Flächen- oder Breitsaat sprechen phytosanitäre und technische Gründe.

Je nach verwendeter Erntetechnik, die wiederum entscheidend durch die Bodenart mit beeinflusst wird, kann das Saatgut in Einzel- oder Doppelreihen (3-5 cm) abgelegt werden, wobei die letzteren einen höheren Reihenabstand erfordern.