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BESTANDESDICHTE UND SAATSTÄRKE

Die gewünschte Bestandesdichte wird unter Berücksichtigung des Bodenzustandes, der Saattechnik, der Saatzeit, der Sorte und der Vermarktungsziele anhand des Tausendkorngewichtes und der Keimfähigkeit vorherbestimmt.


Einfluss der Bestandsdichte auf Ertrag und Sortierung
(aus L'OIGNON, herausgegeben INVUFLEC, Paris '76)

Aussaatstärke von 4, 5 und 6 EH je Hektar
entsprechend Bestandsdichten von ca. 100 bis ca. 140 Pfl./qm
Erläuterung:
Aus der Übersicht wird deutlich, daß die Bestandesdichte innerhalb einer gewissen Bandbreite nur geringen Einfluß auf den Gewichtsertrag hat. Das Sortierungs-ergebnis wird deutlich geändert und beeinflußt den finanziellen Ertrag ggf. erheblich!
EMPFOHLENE SAATSTÄRKEN
AGRI-Hybridsorten: 4 - 5 EH/ha
  angestrebte Pflanzenzahl/m² x 4
EH Saatgut/ha = ------------------------------
  (Keimfähigkeit % abzüglich 10%)
   


100 - 120 Pflanzen/m² haben sich in der Praxis wie auch in Versuchen hinsichtlich Sortierungsergebnissen und Vermarktungserfolgen als optimal erwiesen!

Ein zu dichter Bestand deutlich über 120 Pflanzen/m² führt leicht zu vorzeitigem Abreifen, ohne die sortentypischen Form erreicht zu haben, zu erhöhtem Befallsdruck durch Blattkrankheiten sowie zu einem zu hohen Anteil kleiner Sortierung, während eine dünnere Bestandesdichte unter 60 Pflanzen/m², zu Reifeverzögerung, zu Ertragsminderung und bei den Rijnsburger Sorten zu einem gehäuften Auftreten von Starrhälsen führt.

Besonders groß fallende Ware läßt sich durch Verringerung der Bestandesdichte nur mit hierfür geeigneten und geprüften Sorten erzielen. (AGRI-Hybridsorten).