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Der
starke Einfluß der Photoperiode auf die Entwicklung der Zwiebeln
verleiht der Beachtung der Saatzeit besonderes Gewicht.
Der
Beginn des Reifeprozesses wird durch den Beginn der Bulbenbildung
eingeleitet. Diese wiederum ist, wie bereits erläutert, sortenspezifisch
abhängig von der Tageslänge. Für die Ertragsbildung ist eine ausreichende
Zeit zwischen Keimung und dem Erreichen der kritischen Tageslänge
erforderlich. Frühsorten beginnen bei geringerer, Spätsorten bei
längerer Tageslichtdauer abzureifen. Grundsätzlich sollten alle
Sommerzwiebelsorten möglichst früh gesät werden, was für unsere
Anbaugebiete Anfang März bis Mitte April bedeutet. Dabei sollten
aus den vorgenannten Gründen Frühsorten zuerst ausgebracht werden
(vgl. auch Winterzwiebeln).
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