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Das
vergleichsweise kleine Saatkorn der Zwiebel stellt an die Bodenvorbereitung
zur Aussaat hohe Ansprüche. Die flache Saatgutablage und die damit
verbundene Gefahr der Oberflächenaustrocknung erfordern eine gleichmäßige
Nachführung von Kapillarwasser aus dem Boden, was wiederum einen
sehr gut abgesetzten, festen Untergrund voraussetzt. Gleichzeitig
enthält das Saatkorn wenig Reservestoffe, die die Triebkraft und
damit den Feldaufgang entscheidend sichern können.
Eine
gute Krümelstruktur, resultierend aus einer schonenden Bodenbearbeitung
und ausgeglichene Nährstoffversorung, erleichtert dem empfindlichen
Keimling das Durchstoßen der Bodenoberfläche.
Vor
allem auf schwereren Standorten empfiehlt es sich, das Saatbett
bereits im Herbst so herzurichten, daß vor der Aussaat im Frühjahr
eine einmalige Bearbeitung mit der Krümelkombination ausreicht.
Faustregel:
Den Untergrund so fest wie möglich,
die Oberfläche so fein wie möglich.
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