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Düngung
und Wasserversorgung
Wie
unter der Überschrift Saatgut bereits erkennbar, reagiert Mais
sehr stark temperaturabhängig während der gesamten Vegetationsperiode.
Den stärksten Zuwachs verzeichnet man von 2 - 3 Wochen vor bis 2
- 3 Wochen nach dem Rispenschieben, und entsprechend liegt in dieser
Periode die Zeit des höchsten Wasser- und Nährstoffbedarfes.

Stickstoff
(N):
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Der
Stickstoffbedarf liegt wegen der hohen Massebildung in relativ kurzer
Zeit wie bei Feldmais sehr hoch. Speziell auf leichteren Böden sollten
150 - 180 kg Reinnährstoff in geteilten Gaben verabreicht werden.
Für spätere Aussaaten können 140 - 160 kg N/ha genügen, wenn durch
höhere Bodentemperatur die Nachlieferung aus dem Boden durch intensivere
Mineralisierung verstärkt abläuft. Düngestaffelung für 150 kg rein
N: 50 kg zur Saat (ggf. Unterfußbehandlung); 80 kg 4 - 6 Wochen nach
der Saat; 20 kg bei Erscheinen der Narbenfäden. Die späte N-Düngung
zur Zeit der Blüte verbessert vielfach deutlich den Kornansatz. |
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Phosphor
(P2O5):
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Vor
allem in früheren Aussaatstufen kann sich Phosphormangel auf schwereren,
spät erwärmenden Böden durch Rötlich- bis Rotverfärbung in Maisbeständen
bemerkbar machen. Bei Reihenbehandlung genügen im allgemeinen ca.
60 - 80 kg Nährstoff/ha. Bei Flächendüngung ist die Menge auf 120
- 150 kg zu erhöhen. 1/3 der Phosphormenge sollte zur Aussaat verabreicht
werden, der Rest zusammen mit der zweiten Stickstoffdüngung 4 - 6
Wochen danach erfolgen. Eventuelle Phosphormangelsymptome verwachsen
sich mit Eintreten höherer Bodentemperaturen. |
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Kali
(K2O):
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Der
Kalibedarf von Mais liegt sehr hoch. Je nach Versorgungsgrad des Bodens
sind zur Aufrechterhaltung korrekter Wasserversorgung 100 - 150 kg
K2O/ha am besten in Verbindung mit Magnesium
zu geben. |
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Mikronährstoffe
und Spurenelernente:
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Bis
auf eine geregelte Zinkversorgung stellt Mais keine besonders hohen
Ansprüche zur Versorgung. Zinkmangel äußert sich in blassen Streifen
auf den Blättern, und die Kolbentriebe verfärben sich schon in jungem
Stadium weiß. Nur auf sehr sauren oder sandigen Böden ist Magnesiummangel
zu befürchten. Hier kann durch Verwendung entsprechender Kalidünger
vorgebeugt werden.
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