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Diese
Sorten weisen gegenüber dem als normalsüß bezeichneten Zuckermais
einen nochmals deutlich höhreren Zuckergehalt auf und werden deswegen
unter der Bezeichnung "super sweet" oder "extrasüß" gehandelt. Bei
diesen Hybriden tritt zu dem bereits erläuterten rezessiven Gen
" su1" ein weiteres, ebenfalls rezessiv vererbtes,
das die Genetiker mit "sh2" (= shrunken =
verkümmert) bezeichnen und das die Pflanze veranlaßt, die Umwandlung
von Zucker noch weiter zu verlangsamen. Extrasüße Sorten weisen
so hohe Zuckergehalte auf, daß sie ohne Kochen direkt vom Feld frisch
verzehrt werden können, und manchem mag diese Form zunächst sogar
als zu süß erscheinen. Für Erzeugung und Handel weisen diese Sorten
jedoch einen großen Vorteil auf, da sich der zeitliche Spielraum
der Vermarktung erheblich erweitert, da auch nach einigen Tagen
Lagerung innerhalb der Vermarktungskette sich der Zuckermais noch
deutlich in der Qualität von der "Eigenernte" aus Feldmais am Wegrand
unterscheidet. Extrasüße Zuckermaissorten verlangen ihrerseits nicht
nur eine Isolierung von Feldmais zur Qualitätserhaltung, sondern
auch gegenüber normalsüßem Zuckermais, um den Qualitätsvorsprung
zu wahren.
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