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Zuckermaiskolben
für den Frischmarkt unterscheiden sich äußerlich nicht von Feldmaiskolben
in gleicher Reifestufe. Es liegt in der Verantwortung des Erzeugers
bzw. Vermarkters, die richtige Sorte zu wählen und durch Kennzeichnung
seines Produktes mit hohem Qualitätsstandard z.B. mit einem Aufkleber
"extrasüß" auf die besondere Qualität hinzuweisen.
Wie
für alle Frischmarktprodukte ist natürlich auch für Zuckermais ein
geeigneter Vermarktungspartner bzw. ein funktionierender Direktverkauf
Voraussetzung für den Anbauerfolg.
Detailabsprachen
über die Packungsgröße, Verpackungsart (Dehnfolie, Kistengröße,
Verkauf mit oder ohne Lieschblätter) sind mit dem Vermarkter bzw.
aufgrund von Marktbeobachtungen zu treffen. Üblicherweise wird heute
in sogenannten Foodtainern angeboten, wo auf flachen Schalen 2 oder
3 Kolben unter einer klaren Dehnfolie verpackt sind. Die Folie läßt
ohne weiteres den Einsatz von Werbeträgern wie z.B. Aufklebern mit
Qualitätshinweisen zu, oder es werden für diese relativ neue Kultur
unter der Folie Rezeptvorschläg beigepackt.
Der
Zuckergehalt extrasüßer Sorten liegt bei der Erntereife zwischen
8 und 11 % in der Frischmasse. Bei Kühlung auf 5 - 8 Grad sinkt
der Prozentsatz auf 5 % - 6 % nach ca. 8 Tagen Vermarktungsweg,
liegt aber dann noch immer deutlich über dem Zuckergehalt von frisch
geerntetem Feldmais zwischen 2 und 3 % sowie gegenüber dem von normalgesüßtem
Zuckermais, der bei Erntereife zwischen 4,5 % und 5,5 % Zuckergehalt
aufweist.
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